Gast Kommentar:
Sie haben vollkommen recht, die Site www.fewo-direkt.de ist durch den Kauf durch die US-Gruppe Homeaway.com sehr fragwuerdig geworden.
Ich habe in 30 Jahren Vermietungsgeschaeft noch nie solche AGB gelesen, die doch fuer Vermieter von Ferienwohnungen bedeuten:
"Sie als Vermieter haben keine Rechte. Wir von fewo-direkt.de haben alle Rechte."
Sicher ein Verstoss gegen Datenschutz-Vorschriften, dass Sie als Vermieter die E-Mail Ihrer Kunden, die Sie bewertet haben, rausgeben muessen.
Aber es ist sinnlos, hier weiter darueber zu klagen.
--------------
Auch ich habe gemerkt, dass Inserate von www.abritel.fr nur bewertet werden koennen, wenn der Ferienwohnung Mieter sich vor dem Urlaub registriert hat.
Und natuerlich ist das eine freche Diskriminierung der Vermieter, die direkt ueber www.fewo-direkt.de inserieren.
www.homeaway.com als Besitzer von www.fewo-direkt.de hat ein US Rechtsverstaendnis. Sie wissen schon, da wo in manchen Bundesstaaten das Tragen von Waffen sogar Pflicht ist und man Menschen qua Gesetz toetet ! Wie zu Zeiten des Wildwest.
Lassen Sie alle Ferienwohnung Vermieter im Netz wissen, welche Erfahrungen Sie mit dem Geschaeftsgebahren von www.fewo-direkt.de gemacht haben !
Sonntag, 7. März 2010
Samstag, 6. März 2010
Cyber-Mob bewertet
Ich weiss, wenn man selber an einen solchen dummen Mieter geraten ist und Angst um sein Eigentum haben muss - und dann womoeglich bei Auszug Schaeden ueber Schaeden vorfindet - und dann obendrein noch Angst haben muss, von genau diesem Kretin auf www.fewo-direkt.de bewertet zu werden....... dann ist das alles gar nicht witzig.
Hatten gerade einen Mieter, der zu dumm war, die Haustuer von innen aufzumachen. Komisch, Kinder koennen das. Wir mussten tatsaechlich zu der Ferienwohnung fahren, nur um die Tuer aufzumachen.
Heute finde ich bei Auszug die Waschmaschine beschaedigt vor. Einfach das Fach, in welches das Pulver kommt, zerstoert.
Ach, und zur Kroenung noch heute am Samsatg ein Fax der Kreditkartenfirma. Ein Mieter hat seine Zahlung per CC widerrufen. Irre, bei Auszug hat er sich noch gedankt wie toll alles war. Aber zureuck im Ausland kommt das Tier durch.
Es war natuerlich wieder eine dieser intelligenten US-Mieter von www.homeaway.com via www.fewo-direkt.de.
Ueberlegen Sie gut, wo Sie Ihre Ferienwohnung inserieren !
Hatten gerade einen Mieter, der zu dumm war, die Haustuer von innen aufzumachen. Komisch, Kinder koennen das. Wir mussten tatsaechlich zu der Ferienwohnung fahren, nur um die Tuer aufzumachen.
Heute finde ich bei Auszug die Waschmaschine beschaedigt vor. Einfach das Fach, in welches das Pulver kommt, zerstoert.
Ach, und zur Kroenung noch heute am Samsatg ein Fax der Kreditkartenfirma. Ein Mieter hat seine Zahlung per CC widerrufen. Irre, bei Auszug hat er sich noch gedankt wie toll alles war. Aber zureuck im Ausland kommt das Tier durch.
Es war natuerlich wieder eine dieser intelligenten US-Mieter von www.homeaway.com via www.fewo-direkt.de.
Ueberlegen Sie gut, wo Sie Ihre Ferienwohnung inserieren !
Freitag, 5. März 2010
www.fewo-direkt.de AGB Wildwest ?
Haben Sie schon einmal die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Fewo-direkt / Homeaway gelesen? Ich habe es gerade gemacht.
Der Gedanke war mir gekommen, als ich einmal ein Photo meines Hauses nicht mehr in meinem Computer fand. Nichts einfacher als auf eine meiner Anzeigenseiten gehen und es runterladen. Bei dem betreffenden Anbieter (in Spanien) war mein Bild mit einem Wasserzeichen von denen gekennzeichnet. Daher bin ich gerade dabei alle Bilder auf Werbeseiten, mit meinem eigenen Wasserzeichen zu versehen.
Schließlich bezahle ich die Werbung und das schließt, aus meiner Sicht, jede Abtretung von Rechten meiner Bilder und Texte an den Portalinhaber aus.
Was sagen die Geschäftsbedingungen von Fewo-direkt / Homeaway (Stand: 24.04.2008)?
Zitat:
“24.2. Wir behalten uns das Recht vor, die von Mitgliedern bereitgestellten Inhalte, Layouts oder Fotografien nach unserem eigenen und alleinigen Ermessen zu prüfen und zu bearbeiten, zu redigieren oder zu ändern.”
Und Weiter
Zitat:
“26.1. Als Mitglied räumen Sie uns und unseren Tochterunternehmen durch Ihr Einverständnis zu diesen Bedingungen und Zahlung der Anzeigengebühren an die Seite unbefristete, weltweite, unwiderrufliche, uneingeschränkte, einfache, gebührenfreie und vollständig vergütete Nutzungsrechte ein, das Material, die Fotografien und Personenbilder (wenn vorhanden) innerhalb der Inhalte, die Sie auf der Seite und allen Seiten unserer Tochterunternehmen bereitstellen, zu nutzen, zu vervielfältigen, zu lizenzieren, unterzulizenzieren (über mehrere Ebenen), zu bearbeiten, ... Jedes Mitglied verzichtet auf jegliche Forderungsrechte gegen uns für jegliche angebliche oder tatsächliche Verletzungen von Eigentums- und Persönlichkeitsrechten, moralischen Rechten und Nennungsrechten in Verbindung mit jeglichen von dem Mitglied bereitgestellten oder online gestellten Inhalten.”
Auf welcher Rechtsgrundlage erlaubt sich ein Unternehmen MEINE Arbeit für sich zu lizensieren und dies in jedem Fall straflos? Ich habe Zweifel, ob der Paragraphe vor Gericht standhalten würde.
Hyperlinks
Fewo-direkt / Homeaway möchte gern, dass sie einen Link zu ihnen setzen, aber sie wollen von jedem anderen Sponsor zwei Klicks entfernt sein. Logisch, ich zahle, Rechte habe ich nicht.
In die andere Richtung läuft das nicht so. Sie als zahlender Vermieter können nicht einfach einen Link zu Ihrer Homepage zetzen.
Zitat:
“27. Hypertext-Links
Wir behalten uns das Recht vor, die Darstellung von Adressen oder Hypertext-Links zu anderen Websites auf den Mitgliederseiten abzulehnen und Links oder Internetadressen ohne vorherige Ankündigung nach unserem eigenen und alleinigen Ermessen zu entfernen. Ferner behalten wir uns jederzeit das Recht vor, Gebühren für Hypertext-Links zu verlangen.”
Zitat:
“28. Gästebücher / Domizil-Bewertungen
Jegliche Einträge im Gästebuch oder in den Ferienhausbewertungen in der Anzeige eines Mitglieds müssen echte Kommentare von Gästen sein, die tatsächlich in der angebotenen Ferienunterkunft gewohnt haben. Die Email-Adressen von Gästen, deren Kommentare veröffentlicht wurden, sind uns auf Anfrage vom Mitglied zur Verfügung zu stellen.”
Nicht gerade seriös und professionell.
Dann ist da noch der Artikel
Zitat:
11. Richtigkeit und Schadloshaltung
11.1. Wir sind nicht verpflichtet, Inhalte, die von Mitgliedern, Reisenden oder anderen Nutzern auf der Website eingetragen werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Bewertungen zu einem bestimmten Mietobjekt (gemeinschaftlich "von Nutzern beigetragene Inhalte") vorab zu prüfen, und wir haften nicht für die von Nutzern beigetragenen Inhalte. Wir behalten uns jedoch das Recht vor, eine oder mehrere der nachstehenden Maßnahmen zu ergreifen, für den Fall, dass von Nutzern beigetragene Inhalte nicht unsere Anforderungen an die Inhalte erfüllen.
• Entfernen der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Ändern der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Vorübergehendes Entfernen der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Informieren des Mitglieds über die Nichteinhaltung der Anforderungen an die von Nutzern beigetragenen Inhalte
11.2. Alle auf der Website genannten Immobilien werden von den Mitgliedern eingestellt und diese sind dafür verantwortlich. Wir lehnen insbesondere jegliche Haftung für die angenommene Genauigkeit in den Auflistungen, den Immobilienbeschreibungen, den Gästebucheinträgen oder für alle eventuellen Vertragsverletzungen seitens der Mitglieder ab. Die Mitglieder sind selbst dafür verantwortlich, ihre Immobilieninformationen auf der Website auf dem neuesten Stand zu halten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf alle Darstellungen zur Immobilie, deren Komfort, Lage und deren Verfügbarkeit an einem bestimmten Tag oder an mehreren Tagen. Wir erklären nicht oder garantieren dafür, dass jede Kopie, die Inhalte, die Immobilienbeschreibungen, die Ferienhausbewertungen, die Lage der Immobilien, die Eignung, die Preisgestaltung oder die Angaben zur Verfügbarkeit, die auf der Website veröffentlicht werden, zutreffend oder aktuell sind, auch für den Fall, dass mögliche Reiseinteressenten nach bestimmten Sonderangeboten, Daten oder Arten von Immobilien gesucht haben. Die Mitglieder sind selbst dafür verantwortlich, die Richtigkeit aller Immobilienbeschreibungen sicherzustellen. Wir behalten uns jedoch jederzeit das Recht vor, zur Erfüllung aller Gesetze, Bestimmungen oder Forderungen staatlicher Stellen, alle Informationen, die gesetzlich gestattet sind, bekannt zu geben.
Im Falle eines Rechtsstreits wegen einer Bewertung könnte man sich insbesondere auf grobe Fahrlässigkeit berufen.
Zitat:
“12.6 . Die Verpflichtung zu Schadensersatzleistungen, insbesondere für Gewinnausfälle, besteht nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens unserer rechtmäßigen Vertreter, leitenden Angestellten oder anderer Erfüllungsgehilfen.”
Zusatzfragen:
Warum bekennt sich Fewo-direkt / Homeaway nicht mehr zu seinen Tarifen?
Es gibt die Möglichkeit sich “kostenlos und unverbindlich” anzumelden. Der Endpreis, früher gut sichtbar, muss jetzt in den “Häufigen Fragen” gesucht werden. Und es stört den Anbieter nicht zuzugeben, dass die Frage schon 19568 mal gefragt wurde! Fast doppelt so oft wie die nächsthäufige.
Warum kann man einige Ferienhäuser NICHT bewerten?
Besonders bei Angeboten in Frankreich kann man nicht immer eine Bewertung abgeben. Mein Verdacht: es handelt sich um Häuser, die bei dem Homeaway Tochterunternehmen Abritel inseriern und zusätzlich bei Fewo (gegen Aufpreis) und bei Abritel sind die Bewertungsrichtlinien wesentlich strenger. Doch so entsteht eine eindeutige Ungleichbehandlung. Ich inseriere bei Fewo für mein Haus im Perigord, darf also bewertet werden, mein Nachbar geht über Abritel kann nicht bewertet werden, findet sich aber in der Rangliste vor meinem Haus.
Der Gedanke war mir gekommen, als ich einmal ein Photo meines Hauses nicht mehr in meinem Computer fand. Nichts einfacher als auf eine meiner Anzeigenseiten gehen und es runterladen. Bei dem betreffenden Anbieter (in Spanien) war mein Bild mit einem Wasserzeichen von denen gekennzeichnet. Daher bin ich gerade dabei alle Bilder auf Werbeseiten, mit meinem eigenen Wasserzeichen zu versehen.
Schließlich bezahle ich die Werbung und das schließt, aus meiner Sicht, jede Abtretung von Rechten meiner Bilder und Texte an den Portalinhaber aus.
Was sagen die Geschäftsbedingungen von Fewo-direkt / Homeaway (Stand: 24.04.2008)?
Zitat:
“24.2. Wir behalten uns das Recht vor, die von Mitgliedern bereitgestellten Inhalte, Layouts oder Fotografien nach unserem eigenen und alleinigen Ermessen zu prüfen und zu bearbeiten, zu redigieren oder zu ändern.”
Und Weiter
Zitat:
“26.1. Als Mitglied räumen Sie uns und unseren Tochterunternehmen durch Ihr Einverständnis zu diesen Bedingungen und Zahlung der Anzeigengebühren an die Seite unbefristete, weltweite, unwiderrufliche, uneingeschränkte, einfache, gebührenfreie und vollständig vergütete Nutzungsrechte ein, das Material, die Fotografien und Personenbilder (wenn vorhanden) innerhalb der Inhalte, die Sie auf der Seite und allen Seiten unserer Tochterunternehmen bereitstellen, zu nutzen, zu vervielfältigen, zu lizenzieren, unterzulizenzieren (über mehrere Ebenen), zu bearbeiten, ... Jedes Mitglied verzichtet auf jegliche Forderungsrechte gegen uns für jegliche angebliche oder tatsächliche Verletzungen von Eigentums- und Persönlichkeitsrechten, moralischen Rechten und Nennungsrechten in Verbindung mit jeglichen von dem Mitglied bereitgestellten oder online gestellten Inhalten.”
Auf welcher Rechtsgrundlage erlaubt sich ein Unternehmen MEINE Arbeit für sich zu lizensieren und dies in jedem Fall straflos? Ich habe Zweifel, ob der Paragraphe vor Gericht standhalten würde.
Hyperlinks
Fewo-direkt / Homeaway möchte gern, dass sie einen Link zu ihnen setzen, aber sie wollen von jedem anderen Sponsor zwei Klicks entfernt sein. Logisch, ich zahle, Rechte habe ich nicht.
In die andere Richtung läuft das nicht so. Sie als zahlender Vermieter können nicht einfach einen Link zu Ihrer Homepage zetzen.
Zitat:
“27. Hypertext-Links
Wir behalten uns das Recht vor, die Darstellung von Adressen oder Hypertext-Links zu anderen Websites auf den Mitgliederseiten abzulehnen und Links oder Internetadressen ohne vorherige Ankündigung nach unserem eigenen und alleinigen Ermessen zu entfernen. Ferner behalten wir uns jederzeit das Recht vor, Gebühren für Hypertext-Links zu verlangen.”
Zitat:
“28. Gästebücher / Domizil-Bewertungen
Jegliche Einträge im Gästebuch oder in den Ferienhausbewertungen in der Anzeige eines Mitglieds müssen echte Kommentare von Gästen sein, die tatsächlich in der angebotenen Ferienunterkunft gewohnt haben. Die Email-Adressen von Gästen, deren Kommentare veröffentlicht wurden, sind uns auf Anfrage vom Mitglied zur Verfügung zu stellen.”
Nicht gerade seriös und professionell.
Dann ist da noch der Artikel
Zitat:
11. Richtigkeit und Schadloshaltung
11.1. Wir sind nicht verpflichtet, Inhalte, die von Mitgliedern, Reisenden oder anderen Nutzern auf der Website eingetragen werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Bewertungen zu einem bestimmten Mietobjekt (gemeinschaftlich "von Nutzern beigetragene Inhalte") vorab zu prüfen, und wir haften nicht für die von Nutzern beigetragenen Inhalte. Wir behalten uns jedoch das Recht vor, eine oder mehrere der nachstehenden Maßnahmen zu ergreifen, für den Fall, dass von Nutzern beigetragene Inhalte nicht unsere Anforderungen an die Inhalte erfüllen.
• Entfernen der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Ändern der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Vorübergehendes Entfernen der von Nutzern beigetragenen Inhalte
• Informieren des Mitglieds über die Nichteinhaltung der Anforderungen an die von Nutzern beigetragenen Inhalte
11.2. Alle auf der Website genannten Immobilien werden von den Mitgliedern eingestellt und diese sind dafür verantwortlich. Wir lehnen insbesondere jegliche Haftung für die angenommene Genauigkeit in den Auflistungen, den Immobilienbeschreibungen, den Gästebucheinträgen oder für alle eventuellen Vertragsverletzungen seitens der Mitglieder ab. Die Mitglieder sind selbst dafür verantwortlich, ihre Immobilieninformationen auf der Website auf dem neuesten Stand zu halten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf alle Darstellungen zur Immobilie, deren Komfort, Lage und deren Verfügbarkeit an einem bestimmten Tag oder an mehreren Tagen. Wir erklären nicht oder garantieren dafür, dass jede Kopie, die Inhalte, die Immobilienbeschreibungen, die Ferienhausbewertungen, die Lage der Immobilien, die Eignung, die Preisgestaltung oder die Angaben zur Verfügbarkeit, die auf der Website veröffentlicht werden, zutreffend oder aktuell sind, auch für den Fall, dass mögliche Reiseinteressenten nach bestimmten Sonderangeboten, Daten oder Arten von Immobilien gesucht haben. Die Mitglieder sind selbst dafür verantwortlich, die Richtigkeit aller Immobilienbeschreibungen sicherzustellen. Wir behalten uns jedoch jederzeit das Recht vor, zur Erfüllung aller Gesetze, Bestimmungen oder Forderungen staatlicher Stellen, alle Informationen, die gesetzlich gestattet sind, bekannt zu geben.
Im Falle eines Rechtsstreits wegen einer Bewertung könnte man sich insbesondere auf grobe Fahrlässigkeit berufen.
Zitat:
“12.6 . Die Verpflichtung zu Schadensersatzleistungen, insbesondere für Gewinnausfälle, besteht nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens unserer rechtmäßigen Vertreter, leitenden Angestellten oder anderer Erfüllungsgehilfen.”
Zusatzfragen:
Warum bekennt sich Fewo-direkt / Homeaway nicht mehr zu seinen Tarifen?
Es gibt die Möglichkeit sich “kostenlos und unverbindlich” anzumelden. Der Endpreis, früher gut sichtbar, muss jetzt in den “Häufigen Fragen” gesucht werden. Und es stört den Anbieter nicht zuzugeben, dass die Frage schon 19568 mal gefragt wurde! Fast doppelt so oft wie die nächsthäufige.
Warum kann man einige Ferienhäuser NICHT bewerten?
Besonders bei Angeboten in Frankreich kann man nicht immer eine Bewertung abgeben. Mein Verdacht: es handelt sich um Häuser, die bei dem Homeaway Tochterunternehmen Abritel inseriern und zusätzlich bei Fewo (gegen Aufpreis) und bei Abritel sind die Bewertungsrichtlinien wesentlich strenger. Doch so entsteht eine eindeutige Ungleichbehandlung. Ich inseriere bei Fewo für mein Haus im Perigord, darf also bewertet werden, mein Nachbar geht über Abritel kann nicht bewertet werden, findet sich aber in der Rangliste vor meinem Haus.
Montag, 8. Februar 2010
www.homeaway.com - www.fewo-direkt.de
Liebe Vermieter,
Diese beiden Sites gehoeren auch zu der homeaway.com Gruppe.
Wenn Sie dort inserieren, so werden Sie mit jeder Mietanfrage ( manchmal laecherliche 1 - 2 Tage ueber Ostern ) von www.homeaway.com aufgefodert, binnen 3 Stunden auf die Anfrage zu antworten.
Offensichtlich meinen diese Geldverdiener ...., dass wir nie schlafen. Um so empoerender, da der Kundenservice dieser US-Sites unter aller Sau ist. Nur im Einkassieren Ihres Vermieter-Geldes sind www.homeaway.com schnell.
Sollten Sie Ihre Anzeige bei www.fewo-direkt.de auch auf
www.homeaway.com
www.holiday-rentals.co.uk
gegen teures Geld upzugraden ?
Viele der Mieter von diesen Sites - wir hatten hier 10 Jahre inseriert - sind derart dumm, gemein und verantwortungslos, dass sie gefaehrlich fuer Ihr Vermietereigentum sind. Ja auch fuer die Nachbarn - denn wenn es brennt....
Und so einem Ami ist es egal, ob es in Muenchen oder Berlin brennt, weil er eine Kippe nicht ausgedrueckt hat. Der www.homeaway.com Mieter reist zurueck nach Texas - ihm ist selbst egal, ob Europa noch existiert. Geschweige denn, Ihre Ferienwohnung.
Wir hatten schon unglaublich gemeine Schaeden in unseren Fewos:
Asche im CD-Player
Schuhe mit Gardinen geputzt
WC mit Absicht verstopft
Und zum Dank duerfen diese Mieter unsere Ferienwohnung schlecht bewerten ??? Das ist doch verkehrte Welt. Wir Vermieter sollten diese Vandalen bewerten duerfen !
Lohnt es sich noch, auf
www.homeaway.com
www.holiday-rentals.co.uk
zu inserieren und ist das Risiko, mittels Bewertung erpresst zu werden, nicht zu hoch ? Sind Sie Immobilienbesitzer geworden, um sich jetzt oeffentlich bewerten zu lassen ? Selbst meine Schulnoten stehen unter Datenschutz.
Diese beiden Sites gehoeren auch zu der homeaway.com Gruppe.
Wenn Sie dort inserieren, so werden Sie mit jeder Mietanfrage ( manchmal laecherliche 1 - 2 Tage ueber Ostern ) von www.homeaway.com aufgefodert, binnen 3 Stunden auf die Anfrage zu antworten.
Offensichtlich meinen diese Geldverdiener ...., dass wir nie schlafen. Um so empoerender, da der Kundenservice dieser US-Sites unter aller Sau ist. Nur im Einkassieren Ihres Vermieter-Geldes sind www.homeaway.com schnell.
Sollten Sie Ihre Anzeige bei www.fewo-direkt.de auch auf
www.homeaway.com
www.holiday-rentals.co.uk
gegen teures Geld upzugraden ?
Viele der Mieter von diesen Sites - wir hatten hier 10 Jahre inseriert - sind derart dumm, gemein und verantwortungslos, dass sie gefaehrlich fuer Ihr Vermietereigentum sind. Ja auch fuer die Nachbarn - denn wenn es brennt....
Und so einem Ami ist es egal, ob es in Muenchen oder Berlin brennt, weil er eine Kippe nicht ausgedrueckt hat. Der www.homeaway.com Mieter reist zurueck nach Texas - ihm ist selbst egal, ob Europa noch existiert. Geschweige denn, Ihre Ferienwohnung.
Wir hatten schon unglaublich gemeine Schaeden in unseren Fewos:
Asche im CD-Player
Schuhe mit Gardinen geputzt
WC mit Absicht verstopft
Und zum Dank duerfen diese Mieter unsere Ferienwohnung schlecht bewerten ??? Das ist doch verkehrte Welt. Wir Vermieter sollten diese Vandalen bewerten duerfen !
Lohnt es sich noch, auf
www.homeaway.com
www.holiday-rentals.co.uk
zu inserieren und ist das Risiko, mittels Bewertung erpresst zu werden, nicht zu hoch ? Sind Sie Immobilienbesitzer geworden, um sich jetzt oeffentlich bewerten zu lassen ? Selbst meine Schulnoten stehen unter Datenschutz.
Freitag, 29. Januar 2010
Presse schreibt schon ueber www.fewo-direkt.de
Gast-Kommentar:
Auch wenn homeaway - trotz der Ankündigung nur noch diesen Namen zu benutzen, steht neuerdings wieder fewo bei Anfragen, auch von englischen Partnerseiten - behauptet die Rechtslage wäre eindeutig, ist es nicht so. Vielmehr scheint ist immer auf den Zusammenhang anzukommen.
Lesen Sie dazu den zusammenfassenden Artikel (Stand Ende 2009) bei Anwalt.de "Bewertungen im Internet und die rechtlichen Aspekte" http://www.anwalt.de/rechtstipps/wenn-ihre-meinung-gefragt-ist-bewertungen-im-internet-und-die-rechtlichen-aspekte_005556.html
Ich habe den Eindruck die Rechtslage ist nicht so einfach wie fewo/homeaway es glauben machen will. Es scheint auch einen Artikel zu dem Thema in der Zeitschrift Stern gegeben zu haben, .
Zitat:
Nach den Ferien wird auf Hotelportalen im Internet gemeckert oder gelobt. Ein Test zeigt, wie leicht sich Bewertungen steuern lassen.
. Der Link zum Artikel funktionierte bei mir allerdings nicht. Hier ist er http://www.stern.de/reise/service/hotelbewertungen-im-internet-manipulation-leicht-gemacht-1535973.html
Auch wenn homeaway - trotz der Ankündigung nur noch diesen Namen zu benutzen, steht neuerdings wieder fewo bei Anfragen, auch von englischen Partnerseiten - behauptet die Rechtslage wäre eindeutig, ist es nicht so. Vielmehr scheint ist immer auf den Zusammenhang anzukommen.
Lesen Sie dazu den zusammenfassenden Artikel (Stand Ende 2009) bei Anwalt.de "Bewertungen im Internet und die rechtlichen Aspekte" http://www.anwalt.de/rechtstipps/wenn-ihre-meinung-gefragt-ist-bewertungen-im-internet-und-die-rechtlichen-aspekte_005556.html
Ich habe den Eindruck die Rechtslage ist nicht so einfach wie fewo/homeaway es glauben machen will. Es scheint auch einen Artikel zu dem Thema in der Zeitschrift Stern gegeben zu haben, .
Zitat:
Nach den Ferien wird auf Hotelportalen im Internet gemeckert oder gelobt. Ein Test zeigt, wie leicht sich Bewertungen steuern lassen.
. Der Link zum Artikel funktionierte bei mir allerdings nicht. Hier ist er http://www.stern.de/reise/service/hotelbewertungen-im-internet-manipulation-leicht-gemacht-1535973.html
Donnerstag, 28. Januar 2010
Vermieter Ferienwohnung - Hier Hilfe
Ich vermiete selbst Ferienhaus und Ferienwohnung, bin aber auch vermittelnd für andere Vermieter tätig und ich inseriere bei fewo-direkt.
Den früheren Geschäftsführer habe ich persönlich kennengelernt, jedoch zu einer Zeit, als bereits der Vertrag mit den Amis in Sack und Tüten war.
Immerhin hatte ich bis dato nur positive Erfahrungen gemacht und meinen Kunden eine sehr gute Auslastung bieten können.
Dann kam der Tag der ersten - absolut unsachlichen - Bewertung eines meiner Kunden. Meine Frage an fewo-direkt, ob man diese Verleumdung und unsachliche Kritik nicht einfach ignorieren kann, wurde leider nur mit dem Kommentar abgetan, dass man auf diese Bewertung ja antworten könne, so dass sich weitere Gäste davon ein Bild machen könnten.
Mein Problem dabei war, dass ich Geld in die Werbung investiere, keine Zeit habe, mich mit unsachlichen Aussagen zu beschäftigen und ich schlichtweg den Kunden nach Ablauf des Jahresvertrages bei fewo-direkt vom Portal nehmen musste.
fewo-direkt legte ich nahe, dass ihr Bewertungssystem dafür sorgt, dass Vermittler finanziell arg gebeutelt werden und über kurz oder lang andere Portale nutzen werden.
Nun, wie sollte die Antwort lauten? Wir sind Amis und können darauf keine Rücksicht nehmen - und dafür kostet jetzt die zweite eingestellte Wohneinheit eines Objektes auch 100% mehr als vorher, immerhin darf der Vermieter nun ZWEI Fotos dafür mehr einstellen... Was für ein Preisvorteil Sad
Summa summarum reduzierte sich mein Umsatz bei diesem Vermieter von 2.000 auf 400 Euro im Folgejahr. da kann man nur DANKESCHÖN FEWO-DIREKT sagen.
Aber es gibt ja auch andere Seiten, die ein sehr gutes und überschaubares Online-Buchungstool, welches Gästen einen klaren Überblick über Geamtpreis usw. verschafft und sofort gebucht werden kann.
Den früheren Geschäftsführer habe ich persönlich kennengelernt, jedoch zu einer Zeit, als bereits der Vertrag mit den Amis in Sack und Tüten war.
Immerhin hatte ich bis dato nur positive Erfahrungen gemacht und meinen Kunden eine sehr gute Auslastung bieten können.
Dann kam der Tag der ersten - absolut unsachlichen - Bewertung eines meiner Kunden. Meine Frage an fewo-direkt, ob man diese Verleumdung und unsachliche Kritik nicht einfach ignorieren kann, wurde leider nur mit dem Kommentar abgetan, dass man auf diese Bewertung ja antworten könne, so dass sich weitere Gäste davon ein Bild machen könnten.
Mein Problem dabei war, dass ich Geld in die Werbung investiere, keine Zeit habe, mich mit unsachlichen Aussagen zu beschäftigen und ich schlichtweg den Kunden nach Ablauf des Jahresvertrages bei fewo-direkt vom Portal nehmen musste.
fewo-direkt legte ich nahe, dass ihr Bewertungssystem dafür sorgt, dass Vermittler finanziell arg gebeutelt werden und über kurz oder lang andere Portale nutzen werden.
Nun, wie sollte die Antwort lauten? Wir sind Amis und können darauf keine Rücksicht nehmen - und dafür kostet jetzt die zweite eingestellte Wohneinheit eines Objektes auch 100% mehr als vorher, immerhin darf der Vermieter nun ZWEI Fotos dafür mehr einstellen... Was für ein Preisvorteil Sad
Summa summarum reduzierte sich mein Umsatz bei diesem Vermieter von 2.000 auf 400 Euro im Folgejahr. da kann man nur DANKESCHÖN FEWO-DIREKT sagen.
Aber es gibt ja auch andere Seiten, die ein sehr gutes und überschaubares Online-Buchungstool, welches Gästen einen klaren Überblick über Geamtpreis usw. verschafft und sofort gebucht werden kann.
Dienstag, 26. Januar 2010
Spiegel-Artikel - Cyber-Mob losgelassen ?
Die Bewertungsfunktion bei www.fewo-direkt.de hat bekannterweise schon viele Vermieter von dieser einst so guten Site weggebracht.
Alle Warnungen seitens der Vermieter ueber Erpressung, Noetigung, Ungerechtigkeiten wollen diese nicht mehr deutsche, sondern US-amerikanische Site nicht zum Umdenken bewegen.
Fast taeglich erscheinen in den Zeitungen, Online Portalen Berichte, wohin es fuehrt, wenn man auch den Duemmsten noch zu Wort kommen laesst.
Diese Woche warnt erneut der Spiegel vor dem Cyber-Mob:
Hier das Zitat aus dem aktuellen Spiegel:
"Wer anonym ist, muss keine Konsequenzen fürchten"
Computerpionier Jaron Lanier über die entwürdigenden Folgen von Internetwerbung, Mobbing im Netz und die Geburt einer unmenschlichen Digital-Religion
SPIEGEL: Herr Lanier, Sie behaupten, im Internet verwandelten sich normale, vernünftige Menschen in einen Mob. Meinen Sie das wirklich ernst?
Lanier: O ja, erst heute habe ich ein anonymes Forum gelesen, in dem die Leute das Ansinnen der "New York Times" kommentierten, künftig Geld für Online-Artikel zu verlangen. Die ersten Kommentare waren noch in Ordnung. Doch bald wuchs sich das Ganze zu einem teuflischen Gemetzel aus. Das ist keine Ausnahme, sondern ein typisches Muster im Netz.
SPIEGEL: Wie kommt es dazu?
Lanier: Die Anonymität spielt eine große Rolle. Wer anonym ist, muss keine Konsequenzen fürchten und erhält dennoch unmittelbare Genugtuung. Da wird ein biologischer Schalter umgelegt, und es entsteht eine richtige Meute. Das lässt sich auch in anderen Lebensbereichen beobachten. Wann immer sich Menschen mit einem starken gemeinsamen Glaubenssystem zusammenschließen, tritt meistens das Schlechteste zutage.
SPIEGEL: Auch das Internet ist für Sie eine Art Religion?
Lanier: Ich spreche von einer neuen, auf Technologie basierenden Religion. Das Internet ist zu einem singulären, antiindividualistischen Apparat geworden, der mit einer Art kollektivem Verstand arbeitet - ähnlich wie ein Bienenstaat.
SPIEGEL: Früher bewerteten Sie das Internet viel positiver. Was ist schiefgelaufen?
Lanier: Der Niedergang begann mit dem Versuch, im Netz Geld zu verdienen. Bislang ist dabei leider nur ein einziges erfolgreiches Geschäftsmodell herausgekommen: das der Werbung, wie Google sie betreibt. Soziale Netzwerke wie Facebook versuchen, diesen Erfolg nachzuahmen. Das Problem ist nur, dass sie dabei soziale Strukturen im Netz zerstören, die anfangs ziemlich gut funktionierten. Die Leute haben ja auch schon vor Facebook über das Internet miteinander kommuniziert.
SPIEGEL: Facebook macht es Nutzern wirklich leicht, mit alten Freunden Kontakt zu halten oder diese wiederzufinden.
Lanier: Aber zu welchem Preis! Machen Sie sich klar: Ihre gesamte Kommunikation mit Ihren Freunden gehört einem Unternehmen. Facebook presst die Nutzer in vorgestanzte Kategorien und reduziert sie zu Multiple-Choice-Identitäten, die an Marketing-Datenbanken verkauft werden können. Für mich ist es offensichtlich, dass, wer Web-2.0-Angebote wie Facebook nutzt, sich der Maschinerie unterwirft und es noch nicht einmal merkt.
SPIEGEL: Übertreiben Sie da nicht? Die Nutzer unterscheiden doch zwischen ihrem Facebook-Account und ihrem richtigen Leben.
Lanier: Ältere Leute nutzen Facebook tatsächlich, um wieder Kontakt zu alten Freunden aufzunehmen. Diese Beziehungen sind zuvor in der realen Welt entstanden. Ihnen ist bewusst, was echt ist und was nicht. Das Problem haben eher die Jungen. Auf sie kann das Facebook-Modell, was ein Freund ist und worum es im Leben geht, einen großen Einfluss haben.
SPIEGEL: Sie halten die jugendliche Begeisterung für derlei Kollektivismus sogar für angstgesteuert.
Lanier: Ja, die Dynamik der Internet-Meute bedingt, dass man am Ende mitmachen muss, um nicht selbst Opfer zu werden. Facebook-Accounts werden irgendwann verpflichtend. Die Teenager kommen nicht mehr darum herum, ihr Profil zu pflegen, weil es Teil ihres Lebens wird.
SPIEGEL: Kann sich denn nicht jeder im Internet so darstellen, wie er es gern hätte?
Lanier: Nein, das Netz lässt nur Konformismus zu. Es belohnt Leute, die in soziale Normen passen. Wer sich außerhalb der Norm bewegt, kann schnell zum Opfer werden. Wir haben inzwischen ein riesiges Problem mit Cyber- Mobbing. Hinzu kommt, dass es das Netz nicht erlaubt, sich selbst neu zu erfinden. Es vergisst nichts.
SPIEGEL: Zur Netzkultur gehört es auch, dass Software, Lieder, Filme oder Texte kostenlos zu haben sind. Sie selbst forderten von den Musikern früher, ihre Songs gratis zu verteilen. Geld sollten diese zum Beispiel mit dem Verkauf von T-Shirts verdienen. Heute kritisieren Sie diese Selbstbedienungskultur. Woher der Sinneswandel?
Lanier: Wenn das Kostenlosmodell funktionieren würde, hätten wir inzwischen Tausende Musiker, die ihre Musik kostenlos anbieten und trotzdem gut leben würden. Das ist nicht der Fall. Inzwischen glaube ich, dass es langfristig für alle besser wäre, wenn geistige Erfindungen bezahlt würden. Wenn alles Immaterielle gratis ist, werden wir alle zu digitalen Bauern, die für Lords der digitalen Wolken wie Google oder YouTube kostenlose Inhalte bereitstellen. Wenn man aber eine dynamische Welt will, in der jeder noch selbst erfinden, denken und seinen eigenen Weg suchen darf, brauchen wir Kapitalismus - gerade auch für den Geist. Intellektuelle Leistung muss wieder belohnt werden, und zwar individuell. Ein weiterer zentraler Fehler der derzeitigen digitalen Kultur ist es, Information aus verschiedensten Quellen so fein zu zerhacken, dass man am Ende nur noch einen einzigen globalen Brei hat.
Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674057,00.html
Alle Warnungen seitens der Vermieter ueber Erpressung, Noetigung, Ungerechtigkeiten wollen diese nicht mehr deutsche, sondern US-amerikanische Site nicht zum Umdenken bewegen.
Fast taeglich erscheinen in den Zeitungen, Online Portalen Berichte, wohin es fuehrt, wenn man auch den Duemmsten noch zu Wort kommen laesst.
Diese Woche warnt erneut der Spiegel vor dem Cyber-Mob:
Hier das Zitat aus dem aktuellen Spiegel:
"Wer anonym ist, muss keine Konsequenzen fürchten"
Computerpionier Jaron Lanier über die entwürdigenden Folgen von Internetwerbung, Mobbing im Netz und die Geburt einer unmenschlichen Digital-Religion
SPIEGEL: Herr Lanier, Sie behaupten, im Internet verwandelten sich normale, vernünftige Menschen in einen Mob. Meinen Sie das wirklich ernst?
Lanier: O ja, erst heute habe ich ein anonymes Forum gelesen, in dem die Leute das Ansinnen der "New York Times" kommentierten, künftig Geld für Online-Artikel zu verlangen. Die ersten Kommentare waren noch in Ordnung. Doch bald wuchs sich das Ganze zu einem teuflischen Gemetzel aus. Das ist keine Ausnahme, sondern ein typisches Muster im Netz.
SPIEGEL: Wie kommt es dazu?
Lanier: Die Anonymität spielt eine große Rolle. Wer anonym ist, muss keine Konsequenzen fürchten und erhält dennoch unmittelbare Genugtuung. Da wird ein biologischer Schalter umgelegt, und es entsteht eine richtige Meute. Das lässt sich auch in anderen Lebensbereichen beobachten. Wann immer sich Menschen mit einem starken gemeinsamen Glaubenssystem zusammenschließen, tritt meistens das Schlechteste zutage.
SPIEGEL: Auch das Internet ist für Sie eine Art Religion?
Lanier: Ich spreche von einer neuen, auf Technologie basierenden Religion. Das Internet ist zu einem singulären, antiindividualistischen Apparat geworden, der mit einer Art kollektivem Verstand arbeitet - ähnlich wie ein Bienenstaat.
SPIEGEL: Früher bewerteten Sie das Internet viel positiver. Was ist schiefgelaufen?
Lanier: Der Niedergang begann mit dem Versuch, im Netz Geld zu verdienen. Bislang ist dabei leider nur ein einziges erfolgreiches Geschäftsmodell herausgekommen: das der Werbung, wie Google sie betreibt. Soziale Netzwerke wie Facebook versuchen, diesen Erfolg nachzuahmen. Das Problem ist nur, dass sie dabei soziale Strukturen im Netz zerstören, die anfangs ziemlich gut funktionierten. Die Leute haben ja auch schon vor Facebook über das Internet miteinander kommuniziert.
SPIEGEL: Facebook macht es Nutzern wirklich leicht, mit alten Freunden Kontakt zu halten oder diese wiederzufinden.
Lanier: Aber zu welchem Preis! Machen Sie sich klar: Ihre gesamte Kommunikation mit Ihren Freunden gehört einem Unternehmen. Facebook presst die Nutzer in vorgestanzte Kategorien und reduziert sie zu Multiple-Choice-Identitäten, die an Marketing-Datenbanken verkauft werden können. Für mich ist es offensichtlich, dass, wer Web-2.0-Angebote wie Facebook nutzt, sich der Maschinerie unterwirft und es noch nicht einmal merkt.
SPIEGEL: Übertreiben Sie da nicht? Die Nutzer unterscheiden doch zwischen ihrem Facebook-Account und ihrem richtigen Leben.
Lanier: Ältere Leute nutzen Facebook tatsächlich, um wieder Kontakt zu alten Freunden aufzunehmen. Diese Beziehungen sind zuvor in der realen Welt entstanden. Ihnen ist bewusst, was echt ist und was nicht. Das Problem haben eher die Jungen. Auf sie kann das Facebook-Modell, was ein Freund ist und worum es im Leben geht, einen großen Einfluss haben.
SPIEGEL: Sie halten die jugendliche Begeisterung für derlei Kollektivismus sogar für angstgesteuert.
Lanier: Ja, die Dynamik der Internet-Meute bedingt, dass man am Ende mitmachen muss, um nicht selbst Opfer zu werden. Facebook-Accounts werden irgendwann verpflichtend. Die Teenager kommen nicht mehr darum herum, ihr Profil zu pflegen, weil es Teil ihres Lebens wird.
SPIEGEL: Kann sich denn nicht jeder im Internet so darstellen, wie er es gern hätte?
Lanier: Nein, das Netz lässt nur Konformismus zu. Es belohnt Leute, die in soziale Normen passen. Wer sich außerhalb der Norm bewegt, kann schnell zum Opfer werden. Wir haben inzwischen ein riesiges Problem mit Cyber- Mobbing. Hinzu kommt, dass es das Netz nicht erlaubt, sich selbst neu zu erfinden. Es vergisst nichts.
SPIEGEL: Zur Netzkultur gehört es auch, dass Software, Lieder, Filme oder Texte kostenlos zu haben sind. Sie selbst forderten von den Musikern früher, ihre Songs gratis zu verteilen. Geld sollten diese zum Beispiel mit dem Verkauf von T-Shirts verdienen. Heute kritisieren Sie diese Selbstbedienungskultur. Woher der Sinneswandel?
Lanier: Wenn das Kostenlosmodell funktionieren würde, hätten wir inzwischen Tausende Musiker, die ihre Musik kostenlos anbieten und trotzdem gut leben würden. Das ist nicht der Fall. Inzwischen glaube ich, dass es langfristig für alle besser wäre, wenn geistige Erfindungen bezahlt würden. Wenn alles Immaterielle gratis ist, werden wir alle zu digitalen Bauern, die für Lords der digitalen Wolken wie Google oder YouTube kostenlose Inhalte bereitstellen. Wenn man aber eine dynamische Welt will, in der jeder noch selbst erfinden, denken und seinen eigenen Weg suchen darf, brauchen wir Kapitalismus - gerade auch für den Geist. Intellektuelle Leistung muss wieder belohnt werden, und zwar individuell. Ein weiterer zentraler Fehler der derzeitigen digitalen Kultur ist es, Information aus verschiedensten Quellen so fein zu zerhacken, dass man am Ende nur noch einen einzigen globalen Brei hat.
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http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674057,00.html
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